Oberfeldwebel d. R. Bähner Edmund
Förderer Behnen Heinz-Werner
Oberleutnant d. R. Geelen Achim
Feldwebel d. R. Gehrmann Herbert
Oberfeldwebel d. R. Hauser Kurt
Feldwebel d. R. Hegger Wilhelm
Oberfeldwebel d. R. Heinrichs H.
Förderer Hilgefort Helmut
Förderer Höhnel Rolf
Oberleutnant d. R. Hundehege Walter
Hauptmann d. R. Kamlage Karl-Heinz
Vereinswirt Kösters Willi
Obergefreiter d. R. Müller Manfred
Oberfeldwebel d. R. Nolte Herbert
Feldwebel d. R. Pohl Eckhard
Hauptmann d. R. Scheffler Hermann
Bootsmann d. R. Schuck Herbert
Stabsunteroffizier d. R. Walter Heinrich
Hauptmann d. R. Weiß Roland
     

Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit,
unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.

(Gorch Fock)

Das Kameradschaftsheim der Meppener Reservisten

Das RK-Heim befindet sich im ehemaligen Pumpenraum des Wasserturms (erbaut 1912) vor der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen.

Der Pumpenraum wurde durch die Bundeswehr gegen die Verpflichtung der Renovierung und des Erhalts des Raumes zur Verfügung gestellt. Vor der ersten Renovierung war der Raum als "Rumpelkammer" genutzt worden.In den Jahren 2001-2002 wurde das RK-Heim vollständig renoviert. Unter der Leitung unseres Kameraden Jürgen Bradler entstand der neue Raum.

Das Kameradschaftsheim der Meppener Reservisten aus dem Jahr 1983Hierbei wurde er unter anderem insbesondere von den Kameraden Toni Löw, Thomas Markus und Georg Kroner unterstützt. Hierfür den Besten Dank.

Besonderer Dank gilt auch unserem Kameraden Karl Ludwig Bode der uns in jeder Hinsicht bei der Renovierung unterstützt hat.
Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

Bild oben: RK Heim im Jahr 2014.
Bild unten: Aufnahme aus dem Jahr 1983.

Nach 20 Kriegsgräberpflegeinsätzen seit 1995, ab 2001 in Uniform "Tarnfleck", stellt sich die Kreisgruppe Emsland / Grafschaft Bentheim mit Reservisten und fördernden Mitgliedern nach wie vor der großen moralischen Verpflichtung gegenüber den Kriegstoten, jedes Jahr einen Kriegsgräberpflegeeinsatz im ehemaligen nördlichen Ostpreußen, heute Kaliningrader Oblast, "Russische Föderation", zu planen und durchzuführen.

Vom verwilderten Soldatenfriedhof, seit 1945, zum menschenwürdigen Soldatenfriedhof.

Von uns fertiggestellte Soldatenfriedhöfe, 1. Weltkrieg, im ehemaligen nördlichen Ostpreußen:

1. Angerapp Ehrenteil Zivielfriedhof 110 Deutsche 47 Russen
2. Ströpken Heldenfriedhof 4 Deutsche 48 Russen
3. Kaltenbach Heldenfriedhof 18 Deutsche 46 Russen
4. Kleeschauen Heldenfriedhof 16 Deutsche 34 Russen
5. Kleinguden Heldenfriedhof 83 Deutsche 46 Russen
6. Frankenhof Heldenfriedhof 10 Deutsche    
7. Großwaltersdorf Heldenfriedhof 47 Deutsche 20 Russen
8. Pfälzerwalde Heldenfriedhof 87 Deutsche 212 Russen
9. Klein Beinuhnen Heldenfriedhof 88 Deutsche    
10. Klein Beinuhnen Gutsfriedhof Ehrenteil 6 Deutsche 126 Russen
11. Adlermark Heldenfriedhof 25 Deutsche    
12. Klein Sobrost Ehrenfriedhof 10 Deutsche    
13. Preußisch Nassau Zivilfriedhof Ehrenteil 4 Deutsche 6 Russen
14. Jägersfreude Heldenfriedhof 48 Deutsche 3 Russen
15. Birkenried Zivilfriedhof Ehrenteil 3 Deutsche 130 Russen
16. Neusorge Heldenfriedhof 38 Deutsche    
17. Rogelwalde Zivilfriedhof Ehrenteil 30 Deutsche 36 Russen
18. Gutbergen Gutsfriedhof Ehrenteil 8 Deutsche 15 Russen
19. Alt Sauswalde Heldenfriedhof 65 Deutsche 20 Russen
20. Ramberg Gutsfriedhof Ehrenteil 13 Deutsche 21 Russen
21. Edern Heldenfriedhof 65 Deutsche 365 Russen


Alle Soldatenfriedhöfe sind in Pflege und werden gut gepflegt


Damit haben wir insgesamt 779 Deutschen Soldaten und 1175 Russischen Soldaten nicht nur ein würdiges Grab, sondern auch ein menschenwürdiges Umfeld geschaffen. Soldatenfriedhöfe mit ihren vielen Gräbern und Kreuzen sind nicht nur ein Ort der Begegnung, des Gedenkens und der stillen Trauer, sondern auch eine Mahnung an die Lebenden den Frieden zu bewahren.

Weiterhin haben wir auf folgenden Soldatenfriedhöfen, 1. und 2. Weltkrieg, Instandsetzungsarbeiten durchgeführt:

1. Haselberg Heldenfriedhof  
2. Domäne Pabeln Zivilfriedhof Ehrenteil Überbettung
3. Adamsheide Heldenfriedhof  
4. Tiefenort Ehrenfriedhof  
5. Zellmühle Heldenfriedhof  
6. Russenfriedhof im Wald bei Adamsheide  
7. Plauendorf Heldenfriedhof  
8. Herzogsrode Heldenfriedhof  
9. Insterburg ehem. Garnisionsfriedhof 2. Weltkrieg  
10. Klein Friedeck Heldenfriedhof  
11. Großwaltersdorf Heldenfriedhof  
12. Angerapp Ehrenteil Zivilfriedhof
13. Kaltenbach Heldenfriedhof  
14. Preußisch Nassau Ehrenteil Zivilfriedhof
15. Klein Beinuhnen Heldenfriedhof  
16. Mattischkehnen Heldenfriedhof bei Trakehnen
17. Kleinguden Heldenfriedhof  
18. Birkenried Zivilfriedhof Ehrenteil
19. Jodahnen Ehrenfriedhof  


Anmerkung: Die Bezeichnung der Namen der Soldatenfriedhöfe, Heldenfriedhof, Ehrenfriedhof und Ehrenteil, wurde bei der Fertigstellung der Soldatenfriedhöfe durch die Städte, Gemeinden und Kommunen, festgelegt.

Im Jahre 1983 haben sich interessierte Reservisten der Reservistenkameradschaft Meppen zu einer Marschgruppe zusammengeschlossen.

Gründungsmitglieder waren die Kameraden:
Jürgen Bradler, Peter Brandt, Wilhelm Grönniger, Karl-Heinz Kamlage, Anton Löw, Bernhard Mühlenstädt, Eckhard Pohl und Horst Richard.

Zielsetzung war zum damaligen Zeitpunkt eine leistungsorientierte Gruppe zu bilden, die an die körperliche Leistungsgrenze herangeht und auch in der Lage ist, den inneren "Schweinehund" zu überwinden. Weiterhin wollten wir durch unser Auftreten und unsere Leistungsbereitschaft das Erscheinungsbild der Reservisten in der Bevölkerung und der aktiven Truppe aufbessern.
Durch die Kenntnis von vorhandenen Wanderwegen im näheren Umkreis, die unter der Organisation des Wiehengebirgs-Verbandes und des Teutoburger-Waldvereins standen, haben wir uns diese Landschaften als Ziel ausgesucht. Tatkräftig unterstützt wurden wir vom Kameraden Horst Richardt, der zur damaligen Zeit noch FwRes war und in seiner Funktion für uns Möglichkeiten für Transport, Übernachtung und ggf. auch Verpflegung in Kasernen der Bundeswehr eröffnete. Die Märsche wurden im Feldanzug, oliv mit Gepäck durchgeführt.

Als ersten Marsch und Test hatten wir uns den Wittekindsweg von Osnabrück nach Porta Westfalica über 96 km in 3 Etappen ausgesucht. Dieser Marsch zeigte uns absoluten Flachlandtirolern durch das für uns ungewohnte schwierige, bergige Gelände sehr schnell auf, dass dort viele gut gemeinte Vorgaben hinsichtlich des Marschtempos und der Leistungsfähigkeit Grenzen gesetzt wurden und "die Bäume nicht so schnell in den Himmel wuchsen". Gleichwohl zeigte uns dieser Marsch, dass Kameradschaft und Hilfsbereitschaft Grundlage für das Erreichen eines Zieles unabdingbar waren und somit unsere Gruppe als Einheit zusammenschweißte.


In der Folgezeit haben wir dann mit und ohne Unterstützung der Bundeswehr folgende Wanderwege erwandert:

Ems-Weg Leer-Rheine 162 km
Ems-Jade-Weg Emden-Wilhelmshaven 72 km
Geest-Weg Bremen-Meppen 195 km
Ems-Hase-Hunte-Else-Weg Dissen-Lingen 170 km
Hermannsweg Leopoldstal/Velemerstot-Rheine 156 km
Ahornweg      Rundweg im südlichen Landkreis Osnabrück 100 km

 

  • Verschiedene Rundwanderwege, wie den Ibbenbürener-Rundwanderweg, weitere Rundwanderwege im Raum Ibbenbüren, Bad Iburg, Bippen, Bad Rothenfelde usw. mit Tagesleistungen um 40 km.
  • Umwanderungen der Nordseeinseln Borkum, Norderney und Wangerooge z.T. auch als Leistungs- und Wettkampfsmarsch.
  • Teilnahmen am Hürtgenwald-Gedächtnismarsch.
  • Wanderung auf dem Rennsteigweg im Thüringer Wald über 168 km nach der Wiedervereinigung.
  • Wanderungen im Bereich der Schneekoppe im Bereich Polens der Tschechischen Republik.

Bei der Kameradschaftspflege anlässlich der Teilnahmen an Märschen auf der Insel Norderney und im Hürtgenwald erhielten wir auch Kenntnis von Auslandsmärschen, die durch die Bundeswehr unterstützt werden. Es kam so, wie es für uns kommen musste, wir haben trainiert und uns beworben. Wir wurden von den verschiedenen Marschgruppen aus allen Bereichen der Bundeswehr aufgenommen und haben erfolgreich bestanden.

Heute gibt es nur noch wenige Märsche im europäischen Ausland an denen noch keine Meppener Resservisten teilgenommen haben.
Es begann mit dem Schweizerischen Zwei-Tage-Marsch in Bern (Schweiz) über 2 x 40 km im Berner Oberland, an dem wir nur einmal als Belohnung teilnehmen wollten und uns das als den absoluten Höhepunkt unseres Marschiererdaseins vorstellten. Mittlerweile sind in diesem Jahr Mitglieder der MrschGr zum 16. mal dabei und ein Ende ist noch nicht in Sicht.


An folgend genannten Märschen haben Mitglieder der MrschGr RK Meppen im Rahmen der offiziellen Marschgruppen der Bundeswehrdelegationen und Marschgruppen eigener Initiativen teilgenommen:

  1. Schweizerischer Zwei-Tage-Marsch in Bern, Schweiz über 2 x 40 km.
  2. Internationale Zwei-Tage-Wanderung in Blankenberge, Belgien über 2 x 40 km.
  3. Marsch der Armee in Diekirch, Luxemburg über 2 x 42 km.
  4. Haervejsmarschen in Viborg, Dänemark über 2 x 45 km.
  5. Internationaler Vier-Tage-Marsch Port West in Castlebar, Republik Irland über 4 x 40 km.
  6. Internationaler Vier-Tage-Marsch in Nijmegen, Niederlande über 4 x 50 bzw. 4 x 40 km.
  7. Sagamarsjen in Sul (Bez. Verdal), Norwegen über 2 x 40 km.
  8. IML Marsch in Arenzo, Italien.
  9. Internationale Drei-Tage-Wanderung in Seefeld, Österreich über 3 x 20; 3 x 30 bzw. 3 x 42 km.
  10. Zwei-Tage-Wanderung in Brünn, Tschechische Republik über 2 x 40 bzw. 2 x 30 km.
  11. Zwei-Tage-Wanderung in Fulda, Deutschland über 2 x 42 bzw. 2 x 25 km.
  12. Internationaler Drei-Länder-Zwei Tage-Marsch in Freyung (Nähe Passau), Deutschland. Der Marsch führt durch Deutschland, Österreich und Tschechien über 1 x 40 und 1 x 25 km. Es ist ein absoluter Hammermarsch und nur für Reservisten.
  13. Wienerwald-Wanderung in Mödling (nahe Wien), Österreich über insgesamt 120 km in 3 Tagen. Diese Wanderung gibt es nicht mehr als IML-Marsch, Nachfolger ist der Marsch in Seefeld.

An den Märschen 1, 3 bis 4, 6 bis 7 und 12 kann mit Unterstützung der Bundeswehr im Rahmen der freiwilligen Reservistenarbeit teilgenommen werden. Für die Teilnahme an diesen Märschen ist ein Trainings- und Leistungsnachweis in Form von Trainingsmärschen gefordert. Nur bei freien Plätzen ist eine Teilnahme möglich. Für diese Märsche ist das Tragen der Uniform Pflicht. Kosten für die erforderlichen Fahrten, Unterbringung und Verpflegung werden z.Z. noch von der Bundeswehr übernommen.


Die Teilnahme an allen anderen Märschen wird von der MrschGr der RK Meppen geplant und auf eigene Kosten durchgeführt. Alters- und berufsbedingte Gründe haben mittlerweile dazu geführt, dass wir an fast allen Märschen (ausgenommen am Sagamarsch in Norwegen), in Eigeninitiative (d.h. in ziviler Wanderkleidung) und auf eigene Kosten teilnehmen. Die Mitgliedschaft in der MrschGr verpflichtet nicht zur Teilnahme an allen geplanten Märschen, die Teilnahme ist jedem freigestellt.

Wie in jeder Gemeinschaft kommen und gehen Mitglieder aus vielerlei Gründen, so ist es auch bei uns. Die Kameraden Brandt, Grönniger und Löw aus der Gründungsriege sind ausgeschieden. Zwischenzeitlich eingetretene Mitglieder, wie Friederich Armbrust, Ferdinand Glaser, Herbert Nolte, Bernd Röddecke und Rudolf Zolker sind auch ausgeschieden.

Erfreulicherweise haben aber auch leistungsbereite Kameraden den Weg zu uns gefunden und stellen einen unverzichtbaren jüngeren Teil der MrschGr dar. Schon bald nach der Gründung kam der Kamerad Thomas Markus zu uns und die Kameraden Andreas Konen und Georg Kroner sind auch schon seit einigen Jahren in unserem "Club".

Der sogenannte "Harte Kern" unseres "Clubs" besteht zur Zeit aus den Kameraden: Jürgen Bradler, Andreas Konen, Georg Kroner, Thomas Markus und Bernhard Mühlenstäd.

Diese Kameraden nahmen im Jahre 2004 an bis zu 9 Märschen im In- und Ausland teil.

Im Jahr 2003 haben wir unser 20-jähriges Bestehen mit der Wanderung auf dem Geestweg über 195 km gefeiert. Im Jahr 2004 haben wir wiederum in heimatlichen Gefilden gewandert und trainiert und zwar auf dem Emsweg über 162 km (Leer/Rheine).

Sollte der aufmerksame Leser unserer Internet-Seite an unseren Unternehmungen mit oder ohne Uniform gefallen finden, so möge er sich bitte bei uns melden. Wir freuen uns über jeden Neuzugang, denn der "Harte Kern" der Marschgruppe der RK Meppen ist nicht so personalstark wie er es sein dürfte. Eine Verstärkung durch neue auch jüngere Kameraden wäre uns sehr willkommen.


Wenn Sie Interesse an der Marschgruppe haben, dann nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf. Wir treffen uns jeden 1. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im Wasserturm vor der WTD 91 in Meppen. Dort sind auch die Marschierer mit Rat und Tat vor Ort.